Belebung der Innenstadt, öffentliche Toilette auf dem Marktplatz, Aufwertung des Altrheins, Rolle der Stadtwerke, kommunale Bildungspolitik, Mietwohnungsbau und Bevölkerungsentwicklung in den Ortschaften - auf ihrer Mitgliederversammlung sammelten die Sozialdemokraten bereits Themen für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr.

"Wir diskutieren heute gemeinsam, was uns als Mitglieder der SPD in Kehl bewegt und wie wir die Erfolge unserer Stadt fortschreiben werden" erklärte der SPD-Vorsitzende Fabien Vesper zu Beginn der Versammlung.
Ein thematischer Schwerpunkt der Versammlung war die Bildungspolitik des Landes, die sich unmittelbar auf das Zusammenleben in Kernstadt und Ortschaften auswirke. "Wir haben gegen Unterrichtsausfall, Studiengebühren und gegen die schlechte Umsetzung des G8 demonstriert" berichtete ein Schüler des Einstein-Gymnasiums über den massiven Schüler-Protest auf dem Marktplatz. "Föderalismus hin oder her, wenn das Land bei Fragen der Gerechtigkeit und der Leistung des Bildungssystems immer weiter zurückfällt, muss der Bund aktiv werden" so der stellv. Vorsitzende Günther Kirchhofer, der mit seiner Aussage auf breite Zustimmung stieß.

Foto: In seinem Schlusswort ging Oberbürgermeister Dr. Günther Petry auf die Frage ein: "Was ist heute links?"
Mit Blick auf die Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 sammelten die Teilnehmer Themen und Ideen für "Kehl im Hier und Jetzt" und perspektivisch für "Kehl 2030". Wichtig sei, durch ehrenamtliches Engagement gegen Vereinsamung und Anonymität anzugehen. "Unsere Aufgabe ist es, das Miteinander zu stärken. Wer einen positiven Bezug zu seiner Kehler Heimat hat, der verhält sich verantwortlich gegenüber seinen Mitmenschen. Und davon profitiert letztlich jeder" so Vesper.