Der Verein

Ein sozialdemokratischer Ortsverein ist mehr als nur das organisatorische Fundament der SPD - er bietet seinen Mitgliedern eine politische Heimat, pflegt den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, zeichnet sich durch Bodenständigkeit, Gemeinschaftsgefühl und Geselligkeit aus.

Aktuelles aus dem Ortsverein

• Protokoll der Mitgliederversammlung vom 19.01.2018

Protokoll zur Mitgliederversammlung am 19.01.2018, um 19:00Uhr im Gasthaus „Zur Hoffnung“ in Bodersweier.

TOP 1 Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Christian Mau

TOP 2 Ehrung der verstorbenen Mitglieder Wilhelm KÖBEL, verst. 15.01.2017 Abdul MANGAL, verst. 09.03.2017 Detlev PRÖSSDORF, verst. 12.06.2017 TOP 3 Bericht des Vorstands 2017 die Bundestagswahl unterstützt Ortsverein bereitet sich auf die Kommunalwahlen vor, für welche Kandidaten gesucht werden Bericht Schatzmeisterin Melanie Mast Hat die Kasse übernommen und musste bis Februar den Rechenschaftsbericht vorlegen. Dieser ist als Anlage beigefügt. Ziel ist es Rücklagen zu bilden, um unter anderem die Kommunalwahlen zu unterstützen. Revisoren Margot Wohlbold-Melet und Matthias Hummel Die Kasse wurde geprüft und es sind alle Belege vorhanden. Antrag der Entlastung der Kasse Melanie wurde einstimmig entlastet

TOP 4 Ehrung langjähriger Mitglieder Paul Ellenbogen (60 Jahre Mitgliedschaft) geht es aktuell Gesundheitlich nicht so gut. Hier wird die Ehrung persönlich vorbei gebracht Michael R. Herth-Keibel (40 Jahre Mitgliedschaft) Ralph Hornung (10 Jahre Mitgliedschaft)

TOP 5 Bericht aus dem Kreis durch den Kreisvorstand Karl- Rainer Kopf Ist nun der neue Kreisvorstand und möchte an die Strömungen innerhalb der SPD appellieren, welche ihre Meinung als die Richtige sehen, dass jedes Mitglied für sich selbst entscheiden muss, was die SPD für sie bedeutet. Er persönlich ist nicht für die GroKo, denn die CDU hat die Mehrheit der Stimmen und soll/muss somit eine Regierung stellen. Aber noch wichtiger ist, dass sowohl die CDU als auch die SPD verloren hat, was zeigt, dass das Volk auch keine GroKo möchte. Mit einer GroKo wird immer mehr an Stimmen verloren, das war in den letzten Jahren schon so. Ein Grund dafür ist, dass die Soziale Gerechtigkeit der SPD nicht das ist, was die Bürger als soziale Gerechtigkeit sehen. Das muss geändert und zusammengeführt werden. Man muss Perspektiven aufzeigen, damit das Vertrauen in die SPD wieder steigt. Die SPD und die CDU heben sich aktuell nicht voneinander ab, die SPD muss benennen was falsch läuft und sich von der CDU mit eigenen Standpunkten abheben. Die Frage ist: Wie stellt sich die SPD Deutschland vor und wo wollen wir hin? Die Orts und Kreisvereine versuchen bereits an der Basis zu arbeiten um die SPD aufzubauen.

TOP 6 Bericht aus dem Gemeinderat durch Werner Müll
- Josef-Guggenmos-Schule wird gebaut und soll voraussichtlich Mitte 2019 eingeweiht werden. - In der „alten Tulla“ war das Einweihungsfest. Es gibt noch keinen Pächter. Es wird ein Pächter mit gutem Konzept gesucht. - Tram läuft gut. Die Geschichte mit dem Champagne Laden, welcher wegen Einbußen schließen musste ist lächerlich, da dieser auch ohne Tram schließen hätte müssen. Hier gibt es für so ein Produkt keine Kundschaft. Mit der Tram hat das nichts zu tun. - Innenstadt. Hier muss man ein Augenmerk auf die Sauberkeit und das Sicherheitsgefühl, vor allem Nachts, geworfen werden und da Verbesserungen bringen. - In der Hauptstraße werden vermehrt in dem Bereich des Tempo 30 mit Blitzern kontrolliert, da hier Nachts die Straße zu einer Raszone wird. - Bäderkonzept. Heinz Faulhaber ist hier Ansprechpartner. Sie haben in der letzten Zeit etwa 7 Bäder besichtigt. Es ist geplant ein Konzept bis 2022 umzusetzen. Die Kosten wären für die billigen Varianten 5 bis 8 Mio. Euro. Realistisch sind allerdings Bäder mit einer Investition von nicht unter 20 Mio. Euro. Der Gemeinderat 2019 muss dann entscheiden und schauen, ob das finanziert werden kann. Denn es gibt ja nicht nur die Investition, sondern vor allem die Erhaltungskosten, welche bei etwa 1 Mio. pro Jahr liegen. - Personen und Nahverkehr. Netto etwa 1 Mio. Euro im Jahr. Ziel ist das bessere Busnetz, die Taktung und der Schülerverkehr. - Sozialer Wohnungsbau. Der städtische Wohnbau ist dafür zuständig. Die SPD setzt sich stark für den sozialen Wohnungsbau ein, denn es gibt durch die immer steigenden Mitpreise eine immer höhere Nachfrage, welcher man gerecht werden muss. Das Kapital muss erhöht werden und es werden zusätzlich 90 neue
Wohnungen errichtet. Man muss hier auch schauen wo eine Verdichtung Sinn macht. Man will/muss nämlich auch auf die Optik achten. Nicht überall sollen die gleichen Gebäude mit Flachdach stehen. - Es gibt ein neues Bildungskonzept. Darin geht es unter anderem um die Digitalisierung mit technischen Konzepten. Das Einstein wird vielleicht dieses Jahr neu ausgestattet, das hängt allerdings vom Bund ab. Doch wenn dieser keine Gelder zur Verfügung stellt muss das die Stadt selbst in die Hand nehmen. - Der Grünplan wird zum Teil dieses Jahr umgesetzt. So wie er zuvor beschlossen wurde. - Anreiz durch Margot, sich die Parksituation um die Villa RiWa anzuschauen und hier evtl. ein Konzept zu überlegen.

TOP 7 Die SPD Kehl dauerhaft präsent zeigen - Präsentation durch Stefan Bösel Ziele eines Ortsvereins ist einmal das aktive: Stimmen und Wähler gewinnen. Dann kommt das Passive ziel die Wähler zu Mitgliedern machen. Eine Partei entspricht einer Marke und man soll es schaffen, dass die SPD gewählt wird, weil es die SPD ist. Etwas weiteres ist Wichtig: das Branding. Als ein einheitliches Markenbild. Man weiß was drin ist. Man braucht auch immer wieder Berührungspunkte mit der SPD, damit man sie sieht und vertraut damit wird. Sei es durch Infostände, Aktionen, oder Berichten in Sozialen Netzwerken, Zeitung etc. Der Fokus sollte bei einem Ortsverein dabei auf den Regionale Themen sein. Auf der Homepage müsste man verändern, dass die Bundesthemen als erstes zu sehen sind, denn wenn etwas über Bundesthemen wissen will, dann geht man nicht auf die SPD Kehl Seite, sonder auf die SPD Seite. Die Homepage SPD Kehl, sollte sich auf die Regionalen / kommunalen Themen Konzentrieren.
Die Frage ist auch, wie man die Informationen an den Bürger bringt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wie obengenannt über Zeitungen, persönliche Gespräche, Facebook, per Bild, Video, Text etc. Man muss dann immer das Feedback analysieren. Gefallen den Leuten die Beiträge? Was wollen die Leute hören? Was interessiert sie? Aussprache: Was die Homepage angeht gibt es große Zustimmung. Das Problem ist nur, wer die Aufgabe der Homepage übernimmt. Es gibt verschiedene Anforderungen der Bürger an die Ortsvereine. Der eine kommt zu SPD, weil die Bundesthemen einen bewegen. Der nächste, weil er sieht, dass die SPD auf Kommunaler Ebene etwas bewirkt. Das muss man abdecken können. Die Frage ist, worauf man sich fokussiert, ob man sich fokussiert. Außerdem muss erst Definiert werden: Was ist die SPD? Sonst bekommt man keine Sympathisanten. Man müsste einen Pressereferenten bestimmen.

TOP 8 Wahl des 1. Vorsitzenden Christian Mau kann aus familiären und beruflichen Gründen die Aufgaben nicht mehr übernehmen. Er hatte schöne Jahre und wird sich weiterhin als aktives Mitglied zur Verfügung stellen.

Vorstellung Eric Bauer Er ist 30 Jahre alt, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er wohnt in Kehl/Sundheim, kommt aus Berlin und ist von Beruf Speditionskaufmann. Diskussionen müssen nach außen gebracht werden. Er sucht den Dialog zu Bürgern, möchte hören, was die Probleme sind und was die Leute beschäftigt, damit man als Partei wachsen kann. Das auch im Fokus auf die Kommunalwahlen. Es muss eine Liste zustande kommen, auf welcher auch Frauen und Junge Leute zu sehen sind. Er ist auch willig die Aufgaben des Vorstandes zu übernehmen, sowie die Aufgaben der Homepage und der Öffentlichkeitsarbeit. Er möchte zeigen, dass de SPD für den Bürger da ist. Es gibt viel zu verändern und auch bereits gute Dinge die beibehalten werden sollen. Er ist offen für Dialoge.

Zählkommission: Erwin und Michael 26 Anwesende 24 Wahlberechtigte geheime Wahl Es gab 24 gültige Stimmen, 24 mal „ja“ Eric Bauer wurde einstimmig zum ersten Vorstand gewählt und nimmt die Wahl an.

TOP 9 Diskussion zur Position des Kehler Ortsvereins Die Presse war durch Herrn Müller vertreten

Die verschiedenen Meinungen: Die Minderheitsregierung sollte durchgesetzt werden, da dies der Demokratisierung hilft. Außerdem muss sich dann die AfD Positionieren und kann sich nicht immer wieder mit dem Satz „ Wir würden ja, aber wie können nicht/man lässt uns nicht“ aus der Verantwortung ziehen. Mit einer GroKo wird die Zukunft, nicht nur von der SPD, nicht gut. Man sollte lieber in einer Regierung mitwirken und etwas schaffen. Man muss sich mehr verkaufen und die gute Arbeit der SPD zeigen.
Das Problem ist auch, dass die SPD das hinnimmt, dass die Kanzlerin bekommt was sie will. Viele haben Angst, dass wenn die Minderheitsregierung nicht kommt, es zu Neuwahlen kommen wird. Nur aus Angst vor Neuwahlen soll man aber nicht in die GroKo. Aber die GroKo wäre auch eine Chance. Man stellt sich die Frage, wer in einer Mehrheitsregierung die Politik durch? Die SPD hat eine falsche Reihenfolge eingeschlagen: erst die Koalitionsverhandlungen und dann nach der Meinung der Mitglieder fragen. Es sollen nicht die Delegierten entscheiden, sonder die Mitglieder selbst. Was passiert, wenn die GroKo nicht klappt? Dann kann man ja immer noch später zurücktreten. Deshalb sollte man es wenigstens noch einmal versuchen. In einer GroKo muss man zu viele Kompromisse eingehen. Die SPD wollte eine
Bürgerversicherung. In einer GroKo kommt es nur zu einer Parität. So wird es mit anderen wichtigen Themen sein, welche die SPD stark angepriesen hat und dann nicht mehr durchsetzen werden kann. Die Taktik der SPD bei und nach den Wahlen war nicht gut! Man hätte nicht sofort extreme einschlagen sollen. Die SPD hat an Glaubwürdigkeit verloren. Man hätte nicht auf die Opposition pochen sollen. Man muss es professioneller verkaufen. Die Sondierungsgespräche waren enttäuschend. Die CDU hat alles rein gebracht, was sie bekommen hat und die SPD muss sich mit den Resten zufrieden geben. Sie muss schlechte Kompromisse eingehen. Wenn, dann muss es noch einmal Nachverhandlungen geben, um eigene Standpunkte zu vertreten. Ein Problem war, dass das Hauptthema immer die Flüchtlingspolitik war. Die SPD konnte it ihren sozialen Themen nicht viel durch bringen. Die SPD hat objektiv gesehen eigentlich das beste Wahlprogramm, aber es interessiert anscheinend niemanden. Die SPD hat die Verhandlungen gemacht, um sich die Optionen anzuschauen. Diese soll und muss man sich anschauen. Man soll sich in der SPD nicht gegenseitig kaputt machen. Man soll die Optionen anschauen. Warum schafft es die SPD nicht gut anzukommen? Wir haben gute Ideen. Man muss einfach selbstbewusst auftreten. Das Wahlprogramm muss man selbstbewusst verkaufen. Selbstbewusstsein ist das wichtigste aktuell. Keine Angst zu haben das zu sagen, was gesagt werden muss. Da zu stehen und nach außen zeigen, was die SPD bereits getan hat und auch selbstbewusst in die Zukunft schauen und zeigen, was die SPD machen kann.



Kehl, 30.01.2018



Vanessa Duc Christian Mau

• Kurzpräsentation des neuen Vorsitzenden

Wahl des 1.Vorsitzenden: Christian Mau kann aus familiären und beruflichen Gründen die Aufgaben nicht mehr übernehmen. Er hatte schöne Jahre und wird sich weiterhin als aktives Mitglied zur Verfügung stellen.

Vorstellung Eric Bauer

Eric ist 30 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder.
Er wohnt in Kehl/Sundheim, kommt gebürtig aus Berlin und ist von Beruf Speditionskaufmann.
Seiner Meinung nach müssen Diskussionen mehr nach außen in die Bevölkerung getragen werden.
Er will verstärkt den Dialog mit den Bürgern suchen, möchte hören, was deren Probleme sind und was die Kehler beschäftigt.

Dies sei nötig um als Partei wachsen zu können. Wichtig sei dies auch im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen.

Seiner Meinung nach muss eine Liste zustande kommen, auf welcher auch Frauen und junge Leute zu finden sind.
Er freut sich auf die Arbeit als Vorstand und wäre auch bereit Aufgaben bei der Homepagebetreuung und der Öffentlichkeitsarbeit mit zu übernehmen.

Er möchte deutlich zeigen, dass die SPD für den Bürger da ist.
Es gibt sicher viel zu verändern aber auch bereits positive Entwicklungen die unbedingt beibehalten werden sollen.
Dabei betont er seine Offenheit für Dialoge.


Zählkommission: Erwin und Michael 26 Anwesende, 24 Wahlberechtigte, geheime Wahl

Es gab 24 gültige Stimmen, davon 24 mal „ja“

Eric Bauer wurde einstimmig zum ersten Vorstand gewählt und nimmt die Wahl an.

• Kehls Ex-OB Günther Petry erklärt Austritt aus der SPD am 07.03.2018

Petry

Nach fast 40 Jahren SPD-Mitgliedschaft hat Günther Petry, ehemaliger Oberbürgermeister von Kehl, die Partei verlassen. So erklärt er seinen Austritt. Günther Petry, von 1998 bis 2014 Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Kehl, trat 1979 in die SPD ein.

Autor:
Klaus Körnich, baden online, 07.03.2018

• SPD: Auch Stadtrat Sansa verlässt die SPD am 07.03.2018

Sansa

Heute hat nicht nur Ex-OB Günther Petry seinen Austritt aus der Partei erklärt, auch SPD-Stadtrat Markus Sansa will sein Parteibuch zurückgeben. Mit Stadtrat Markus Sansa verlässt ein weiterer prominenter Kehler Genosse die SPD.

Autor:
Martin Egg, baden online, 07.03.2018

Der geschäftsführende Vorstand:

Vorsitzender

Eric Bauer

Vorsitzender

Patric Jockers, 2. Vorsitzender

Patric Jockers

2. Vorsitzender

 
Vanessa Duc

Vanessa Duc

Schriftführerin

Melanie Mast stellv. Vorsitzende

Melanie Mast

Schatzmeister

 
 
 

Die weiteren Mitglieder des Vorstands:

Werner Müll

Werner Müll

Vertreter der Gemeinderatsratsfraktion

Heinz Faulhaber

Heinz Faulhaber

Leutesheim

 
Ingomar Hartmann

Ingomar Hartmann

Auenheim

Manfred Kropp

Manfred Kropp

Bodersweier, Zierolshofen und Querbach

 
Johannes Rahn

Johannes Rahn

Kork, Neumühl und Odelshofen

Erwin Domhan

Erwin Domhan

Goldscheuer

 
 
 
 

Ebenfalls im Team:

Kassenprüferin

Margot Wohlbold-Melet

Kassenprüferin

Kassenprüfer

Matthias Hummel

Kassenprüfer