Liebe Besucherin, lieber Besucher,
herzlich willkommen! Hier kannst Du Dich über Menschen, Aktivitäten, Inhalte der Kehler SPD informieren. Zögere nicht mit uns Kontakt aufzunehmen - im Internet oder über ein Mitglied unseres Vereins in Deinem Bekanntenkreis !
Freundliche Grüße
Fabien Vesper
Vors. der SPD Kehl am Rhein e.V.
facebook.com/fabivesper
twitter.com/fabi4eu
Baden-Württemberg hat den Wechsel gewählt, in die Bildungspolitik ist Bewegung gekommen. Informiere Dich und teile Deine Meinung mit!
Am Mittwoch, 2. Mai 2012 kommt die neue Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) nach Kehl zu einer Abendveranstaltung um 20 Uhr in der Kehler Stadthalle. Du bist herzlich eingeladen!
Bitte melde Dich unter fabien @ vesper.eu an - Deine Anmeldung garantiert keinen Sitzplatz, erleichtert uns aber die Organisation!
.
(3)
Veröffentlicht am 13.04.2012
In der Kehler Zeitung vom 23. März 2012 steht der Satz: »Stadtrat Sperling kritisierte, dass bisherige Konzepte (zur Umgestaltung der Hauptstraße) die Tram nicht berücksichtigt hatten.« Meine Bemerkung bezog sich darauf, dass eine Mehrheit des Gemeinderats die künftige Tram nicht nur bis zum Bahnhof, sondern bis zum Rathaus führen möchte, um eine spätere Verlängerung bis Sundheim zu ermöglichen. Diese Mehrheit muss eigentlich darauf bestehen, dass bei allen Plänen für die Hauptstraße eine Trasse für die Tram berücksichtigt wird.
Ich vertrete dagegen nach wie vor die Meinung, dass die Tram nicht über den Bahnhof, unsere Nahverkehrsdrehscheibe, hinaus weitergeführt werden soll. Die dringend nötige Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in unserer Stadt erreichen wir viel kostengünstiger und effektiver durch eine Stadtbuslinie. Wie die gestaltet werden kann und wie auch die Ortschaften besser mit der Kernstadt verbunden werden können, wird das vom Gemeinderat beschlossene Nahverkehrskonzept zeigen.
Bei der Tram sind nicht die Investitionskosten das Problem. Wie bei anderen öffentlichen Einrichtungen auch sind die Folgekosten viel schwieriger zu bewältigen. Die Verlängerung zum Rathaus wird zu Folgekosten von 400000 bis 500000 Euro im Jahr führen. Dieser Betrag kommt zu dem ebenfalls nicht unerheblichen Defizit hinzu, das ohnehin schon durch die Tram verursacht wird.
Die Stadt ist finanziell gut gestellt, zumal sie im Kernhaushalt keine Schulden hat. Ihr Spielraum im Verwaltungshaushalt, in dem die laufenden Ausgaben und Einnahmen aufzuführen sind, ist aber sehr begrenzt. Deshalb müssen bei allen Vorhaben, die zu neuen erheblichen Folgekosten führen, Kosten und Nutzen sorgfältig abgewogen und vor allem kostengünstigere Alternativen untersucht werden. Im innerstädtischen Verkehr einer Kleinstadt ist der Bus gegenüber der Tram die flexiblere und wirtschaftlichere Lösung.
HANS-JÜRGEN SPERLING
SPD-Stadtrat, Kehl
Als Leserbrief abgedruckt in der Kehler Zeitung vom 27. März 2012
Veröffentlicht am 27.03.2012